"EF" ist eine spezifische Art von Kugelgewindetrieb-„Lagersitz (freies Ende)“-TragEinheit, die ausdrücklich eine „freie Endlagerung mit exzentrischer Sicherungshülse“ bezeichnet.
Position: Eine freilaufende Stützeinheit für Kugelgewindetriebe, die mittels einer exzentrischen Sicherungshülse mit der Gewindespindel verbunden wird.
Interpretation der Bezeichnung:
Kernwert: Sie kombiniert den einfachen Einbau durch die exzentrische Sicherungshülse mit der Funktion zur Kompensation thermischer Ausdehnung am freien Ende und bietet somit eine perfekte standardisierte Lösung für das freie Ende von schulterlosen Kugelgewindetrieben.
Die EF-Einheit ist eine Kombination aus Struktur (E-Typ Verriegelung) und Funktion (F-Typ Welle):
Exzentrische Sperrkragen-Mechanik:
Verwendet identische Komponenten wie die EK-Einheit. Eine geschlitzte Hülse mit exzentrischem Zapfen und ein Sicherungsring verbinden die Lagerstütze sicher mit der Glattwelle durch radiale Klemmkraft.
Freilaufende Lager-Mechanik:
Im Inneren wird typischerweise ein Rillenkugellager verwendet (gleich wie bei BF). Der Außenring des Lagers ist axial an einem Ende im Gehäuse positioniert, während am anderen Ende Spiel freigelassen wird.
Der Innenring des Lagers hat eine Übermaß- oder feste Passung mit der Exzentrishülse, welche wiederum die Welle durch Reibung greift. Daher kann die gesamte Baugruppe aus Lager und Exzentrishülse axial innerhalb des Gehäuses gleiten.
Funktionsprinzip - Ablauf:
Perfekte Passform für EK-Festlager:
Dies ist die typischste und logischste Anwendungssituation für EF. Wenn das Festlager EK verwendet (aufgrund einer glatten Spindel), sollte das Loslager natürlich EF sein, um Konsistenz bei der Verriegelungsmethode und Installationsbequemlichkeit zu gewährleisten. Sie sind natürliche Partner.
Geeignet für das Loslager glatter Wellen ohne Schulter:
Löst das Problem, wie man glatte Spindeln am Loslager zuverlässig verbindet und gleichzeitig axiales Spiel ermöglicht. Es ist nicht notwendig, Stufen oder Gewinde an der glatten Welle zur axialen Begrenzung einzuarbeiten.
Kombiniert Installationskomfort und Funktion des axialen Spiels:
Sparsam im axialen Bauraum:
Wie beim EK weist auch der EF eine kompakte Bauweise auf. Er benötigt – anders als herkömmliche BF-Baueinheiten – nicht auf Wellenabsätze und Sicherungsringe für die axiale Begrenzung (bei einigen Ausführungen), was platzbeschränkten Anordnungen zugutekommt.
Für ein typisches kostengünstiges und einfach zu montierendes System mit standardmäßigen Glattwellen-Kugelgewindetrieben lautet die optimale Lagerkombination:
Diese Kombination ermöglicht:
| Funktion | EF (Exzentersperrung-Schwimmende Ende) | BF (Standard-Loslager) |
| Anforderung an das Ende der Gewindewelle | Glatter Wellenschaft ist ausreichend. | Erfordert in der Regel Sicherungsringnuten oder eine Stufe am Schraubenschaftende, um den Innenring des Lagers axial zu positionieren (verhindert, dass er vom Schaftende abrutscht), wobei ein gewisser Spielraum des Spindelschlupfs zugelassen ist. |
| Verriegelungs-/Verbindungsmethode | Radiales Reibungsschloss (exzentrische Hülse). | Spiel- bzw. Übergangspassung + axiale mechanische Begrenzung (Sicherungsring, Endabdeckung). |
| Montagekomfort | Sehr hoch. Die Verbindungsfestigkeit wird durch das Anzugsdrehmoment gesteuert und ist einstellbar. | Hoch, erfordert jedoch eine korrekte Montage der Sicherungsrings und bestimmte Wellentoleranzanforderungen. |
| Beste Partnerschaft | EK-Festlagerende. | BK-Festlagerende. |
| Designschwerpunkt | Optimiert für Glattschaft-Schraubsysteme mit Schwerpunkt auf Montagekomfort und Systemkonsistenz. | Entwickelt für herkömmliche Standard-Schraubensysteme, am weitesten verbreitet, klassischste Technologie. |
Die Einsatzszenarien für EF-Abstützeinheiten sind eng mit ihrem Partner EK verknüpft und besonders geeignet für:
Systematische Auswahl: EF sollte normalerweise nicht allein ausgewählt werden, sondern systematisch zusammen mit dem festen Ende EK betrachtet werden.
Schraubentyp bestätigen: Es muss bestätigt werden, dass eine glatte Kugelgewindespindel ohne Schultern verwendet wird.
Korrekte Montage:
Vermeiden Sie zusätzliche axiale Bindungen: Wie beim BF darf am EF-Ende die Spindelwelle nicht mit einer Komponente verbunden sein, die deren axiale Beweglichkeit einschränkt (z. B. ein starr verbundener Encoder).
Die EF-Abstützeinheit ist eine geniale Zusammenführung der exzentrischen Verriegelungstechnologie (E) und der Funktion eines verschiebbaren Endes (F). Sie schließt die Standardisierungslücke für „verschiebbare Endabstützungen bei Glattwellen-Kugelgewindetrieben“. Gemeinsam mit der festen EK-Abstützung bildet sie eine komplette, elegante und benutzerfreundliche Lösung für Kugelgewindetriebe. Die Wahl der EF-Einheit (in Kombination mit EK) bedeutet, sich für einen konstruktiven Ansatz zu entscheiden, der die Montage maximal vereinfacht, die Bearbeitungskosten für die Welle minimiert und dabei keine Abstriche bei der Kernleistung vornimmt. Sie steht für die konsequente Umsetzung der modernen mechanischen Konstruktionsphilosophie „leicht herzustellen, leicht zu montieren, leicht zu warten.“
