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SHF Serie

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SHF-Serie Linearwelle

Die „SHF“ ist ein spezifisches Modell eines Linearwellen-(Geradwellen-)Lagergehäuses und gehört zur Kategorie der standardisierten mechanischen Komponenten. Ihr Kernnutzen liegt darin, das entscheidende Problem „wie lineare Wellen und lineare Lager einfach, sicher und präzise installiert werden können“ zu lösen.

Einführung

I. Kernpositionierung und Benennung

Position: Ein geteilter Flansch (zweiteilig) lineares Lager gehäuse. Dient zur Befestigung und Unterstützung von Linearwellen und deren passenden lineare Lager .

Interpretation der Bezeichnung:

  • S: Steht vermutlich für „Support“ oder „Slide“, was auf den Einsatz zur Führung von Linearbewegungen hinweist.

  • H: Stellt typischerweise „Housing“ dar.

  • F: Mit Flansch, bezieht sich auf die Bauform mit einem Montageflansch, der Schraublöcher enthält und so eine einfache Befestigung an Geräteplatten oder Rahmen mittels Schrauben ermöglicht. Wichtigstes Merkmal: „Geteilt / Zweiteilig“. Der gesamte Lagerkasten ist entlang der axialen Ebene in eine obere Abdeckung und einen unteren Basisteil geteilt.

II. Kernelemente und Konstruktionsmerkmale

  • Geteilte Bauform (zweiteilige Ausführung): Dies ist der größte Vorteil des SHF im Vergleich zu geschlossenen Lagergehäusen. Es besteht aus einer oberen Abdeckung und einer unteren Basis, die durch zwei Zentrierstifte und zwei (oder vier) Innensechskantschrauben verbunden sind.

  • Vorteil: Kein axiales Einführen vom Wellenende erforderlich. Während der Montage können nach Positionierung der Welle und des Linearlagers die beiden Gehäusehälften direkt um den Außenring des Lagers „zusammengeklemmt“ und festgezogen werden. Dies vereinfacht die Montage und Wartung erheblich, insbesondere in beengten Bauräumen oder komplexen Strukturen mit mehreren parallelen Wellen.

  • Flansch-Montagefläche: Die Basis verfügt über einen quadratischen oder runden Flansch mit mehreren Durchgangsbohrungen, wodurch eine sichere Befestigung an Geräteplatten, Aluminiumprofilen oder Rahmen möglich ist und hervorragende Montagesteifigkeit gewährleistet wird.

  • Präzisionsbohrung und Positionierung: Die Lagerbohrung ist präzisionsgefertigt, um eine genaue Übergangs- oder leichte Spielpassung mit dem Außendurchmesser standardmäßiger Linearlager (z. B. LM, SC-Serie) zu erreichen, wodurch sichergestellt wird, dass das Lager sicher und konzentrisch befestigt ist. Typischerweise sind an beiden Enden der Bohrung Sicherungsringnuten vorgesehen, um Sicherungsringe (Sicherungsringe) zur Verhinderung axialer Bewegung des Linearlagers anzubringen.

  • Standardmaterialien und Oberflächenbehandlung: Der Hauptkörper besteht üblicherweise aus Kohlenstoffstahl (z. B. SS400) oder Aluminiumlegierung (z. B. A5052). Kohlenstoffstahl bietet hohe Steifigkeit, während Aluminiumlegierungen leicht und korrosionsbeständig sind. Die Oberflächen werden häufig durch Schwarzanodisieren (Aluminiumlegierung) oder Vernickeln (Kohlenstoffstahl) behandelt, um Korrosionsschutz und ästhetische Ansprechbarkeit zu gewährleisten.

III. Kernfunktionen und Vorteile

Unübertroffene Montagefreundlichkeit (Kernvorteil):

  • Montagerevolution: Beseitigt vollständig die Herausforderung des aufwändigen Einbaus bei herkömmlichen geschlossenen Gehäusen, bei denen Wellen und Lager von einer Seite her eingeschoben werden müssen. Der Vorteil zeigt sich besonders in beengten Bauräumen, vormontierten Rahmen oder beim Wartungs- und Austauscheinsatz.

  • Gewährleistete Konzentrizität und Installationsgenauigkeit: Die präzisionsgefertigte Bohrung und das geteilte Design sorgen dafür, dass das Linearlager gleichmäßig geklemmt wird, wodurch eine Verformung durch Montagespannungen verhindert und eine reibungslose Wellenbewegung garantiert wird.

  • Hochfeste Fixierung: Das Flanschdesign bietet eine stabile Montagegrundlage und widersteht effektiv geringen Vibrationen sowie radialen Kräften, die während der Bewegung des Wellensystems entstehen.

  • Standardisierung und Austauschbarkeit: Erhältlich in einem umfassenden Angebot standardisierter Größen, die perfekt zu gängigen Wellendurchmessern (φ6, φ8, φ10...) und Linearlagertypen passen. Dies vereinfacht die Konstruktionsauswahl und Beschaffung.

  • Erleichtert Wartung und Justierung: Wenn ein Lageraustausch oder eine Anpassung der Wellenposition erforderlich ist, kann die Kappe einfach entfernt werden, ohne dass die gesamte Welle oder andere Komponenten demontiert werden müssen, was die Wartungsleistung erheblich verbessert.

IV. Vergleich mit anderen Arten von linearen Schachtstützgehäusen

Funktion SHF (Geteiltes Flanschgehäuse) Massivflanschengehäuse Kissenblock (offenes Lagergehäuse)
Struktur In obere und untere Hälften aufgeteilt. Ein einzelnes Festwerk mit Durchbohrung. Basis und Kappe sind trennbar, typischerweise für rotierende Wellenlager verwendet.
Installation clamshell-Anlage; kein Schieben vom Schachtende erforderlich. Muss von der Spitze auf den Schacht geschoben werden. „Clamshell“-Gestaltung, aber die Struktur konzentriert sich stärker auf die Rotationstütze.
Eignung Ideal zur Sicherung von Linearlagern und Wellen; äußerst flexible Montage. Geeignet für einfache Konstruktionen mit freien Schaftenden; niedrigste Kosten. Hauptsächlich für feste Kugellager, die rotierende Wellen unterstützen; kann für Wellen verwendet werden, ist jedoch nicht optimal.
Selbstausrichtung Keine. Die Ausrichtung hängt von der Genauigkeit der Montageoberfläche ab. None. Einige Modelle bieten Selbstausrichtungsfähigkeit und vertragen bestimmte Montagefehlausrichtungen.
Typischer Gebrauch Lineare Bewegungssysteme (Welle + Linearlager). Einfache oder erste Montagekonstruktionen. Rotatorische Antriebssysteme (Riemenscheibe, Kettenradwellen).

V. Typische Anwendungsbereiche

Das SHF-Supportgehäuse ist die am häufigsten verwendete und empfohlene Befestigungskomponente in Linearbewegungsmodulen mit Wellen-und-Lager-Kombination. Es wird weit verbreitet eingesetzt in:

  • Automatisierungsanlagen und Rahmenkonstruktionen: Zum Aufbau verschiedener XY-Stufen, Gantry-Systeme und Hubmechanismen.

  • 3D-Drucker (Mittel- bis Hochklasse): Befestigung von Wellen, Bereitstellung präziser Führungsunterstützung für Druckköpfe oder beheizte Druckbetten.

  • Präzisionsinstrumente und Laborgeräte: Schiebende Komponenten auf optischen Plattformen, Probepositioniermechanismen.

  • Verpackungs- und Zuführmaschinen: Führung und Unterstützung von hin- und hergehenden Stangen.

  • Leichte CNC-Maschinen: Beispielsweise Führungsachsenfixierung in Graviermaschinen und kleinen Laserschneidern.

  • Jede Anwendung mit linearer Bewegung, die eine bequeme Demontage und Wartung erfordert.

VI. Auswahl- und Anwendungsrichtlinien

Dreischrittige Dimensionierungsprozedur:

  1. Schritt 1 (Achse bestimmen): Basierend auf Last- und Steifigkeitsanforderungen den Achsdurchmesser bestimmen (z. B. φ12).

  2. Schritt 2 (Lager bestimmen): Das standardmäßige Linearlagermodell auswählen, das zum Achsdurchmesser passt (z. B. LM12UU).

  3. Schritt 3 (Gehäuse bestimmen): Das entsprechende SHF-Trägergehäuse-Modell basierend auf dem Außendurchmesser des Lagers auswählen (z. B. SHF12).

Die Montagegenauigkeit ist entscheidend:

  • Parallelität: Die Anflächen für mehrere Wellen oder mehrere Lagergehäuse müssen exakt in einer Ebene liegen und strikt parallel sein. Dies ist entscheidend, um eine reibungslose, klemmfreie Bewegung zu gewährleisten. Häufig ist eine Feineinstellung mit einem Messuhr erforderlich.

  • Konzentrizität: Die Bohrungsmitten eines Paares von Lagergehäusen (die beide Enden einer einzelnen Welle unterstützen) müssen präzise ausgerichtet sein.

  • Korrekte Verwendung von Sicherungsringen: Installieren Sie stets Standard-Sicherungsrings in die Rillen an beiden Enden der Gehäusebohrung, um die axiale Bewegung des Linearlagers einzuschränken und ein allmähliches Herausrutschen während des Betriebs zu verhindern.

  • Schraubanzugsmoment: Ziehen Sie die Schrauben, die Kappe und Basis verbinden, mit dem empfohlenen Drehmoment an, um sicherzustellen, dass das Lager fest eingespannt ist. Vermeiden Sie übermäßige Kraft, um Gewindeausrisse in Aluminiumgehäusen oder Verformungen des Gehäuses zu verhindern.

Das SHF-Linearführungslager ist ein hervorragender Vertreter des modernen, modularen und wartungsfreundlichen Designs. Durch seine geniale „geteilte“ Bauweise verwandelt es eine einfache Montageaufgabe in eine effiziente, zuverlässige und benutzerfreundliche Standardlösung. Die Wahl von SHF bedeutet, dass bei der Konstruktion von Linearantriebssystemen Montage- und Wartungskomfort, Systemanpassungsfähigkeit sowie Langzeitverlässlichkeit priorisiert werden. Obwohl es nur ein kleines Bauteil ist, fungiert es als unverzichtbarer „exzellenter Verbindungspartner“ für den Aufbau stabiler und flexibler lineare Bewegungssysteme.

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